Humble Indie Bundle #3 verfügbar!

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Das Humble Indie Bundle Nummer 3 ist veröffentlicht worden. Es beinhaltet fünf Spiele, die größtenteils aus der Physik-Ecke kommen.

Aber zunächst einmal für diejenigen, die das Humble Indie Bundle noch nicht kennen:

Es handelt sich um ein Bundle von Spielen, die normalerweise auf den Plattformen Linux, Windows und Mac laufen. Das Besondere und Tolle an dem Bundle ist, dass man einen beliebigen Preis (angegeben in Dollar) dafür bezahlen kann. Man kann es also für einen Dollar genauso kaufen, wie für 2000 Dollar. Außerdem kann man den bezahlten Preis wiederum beliebig auf die Spiele-Entwickler, das Humble Indie Bundle und zwei wohltätige Organisationen auf- bzw. verteilen.
Allerdings ist das Bundle nur für einen kurzen Zeitraum erhältlich. Und es sei der Vollständigkeit halber gesagt, dass die Spiele teilweise auch schon etwas älter und u.U. auch sonst für ein paar Euro zu bekommen sind.

Ich muss jedenfalls sagen, dass mir dieses Prinzip super gefällt. Und darum habe ich nun schon zum dritten Mal ein Bundle gekauft – und das nicht für einen Dollar…

Update: mittlerweile wird auch damit geworben, dass jeder, der das Bundle kauft, bis zum 14. August Minecraft kostenlos spielen kann (wobei ich nicht weiß, was das sonst kostet…).

Update: nun wurde noch ein weiteres Spiel hinzugefügt: Steel Storm. Scheint wohl ein Shooter zu sein. Werde es aber erstmal herunterladen und installieren müssen, um mehr dazu sagen zu können.

Den aktuellen Inhalt möchte ich nur kurz anreißen (hab ja bislang auch nur alles mal kurz angetestet):

Crayon Physics Deluxe

Vermutlich kennen die meisten dieses Spiel schon. Mir ging es genauso. Allerdings kannte ich nur den Namen und das ein oder andere Video davon. Selbst gespielt hatte ich es noch nicht. Umso begeisterter bin ich nun davon.

Ganz kurz erklärt: man bekommt ein Bild gezeigt, auf dem an irgendeiner Stelle ein Stern aufgemalt ist (die Bilder sind jeweils in einfacher Strichgrafik – wie gemalt – aufgebaut). An einer anderen Stelle ist ein Ball. Nun kann man mit einem Stift einfach Dinge in das Bild hineinmalen, die dann physisch wirken. Auf Grund der Schwerkraft bewegt sich dann also alles. Ziel ist jeweils, den Ball zum Stern zu bekommen. Klingt komisch – ist aber so. Einfach ausprobieren! Cool!

Cogs

Hmm, dazu kann ich leider noch gar nichts sagen. Irgendwie funktioniert die Grafik bei mir bislang nicht. Ich muss mich also erst einmal noch damit beschäftigen, es ans Laufen zu bringen…

Aber im Demo-Video (zu sehen auf der Website des Spiels) sieht das Spiel auch ganz nett aus…

Update: Mittlerweile läuft es bei mir. Nach der Installation muss man im Unterverzeichnis data/effects und dort in der Datei TextureBumpCubemap.fsh das Wort smooth durch Smooth (also mit großem „S“) ersetzen. Es gibt drei Stellen, an denen die Ersetzung erfolgen muss. (Quelle)

VVVVVV

Das Spiel hat beim ersten Start gleich mal einen Bonus-Punkt von mir bekommen. Es zeigt nämlich zunächst einmal einen Loading-Screen, der an vergangene C64-Zeiten erinnert.

Aber auch das Spiel sieht aus, als wäre es ursprünglich für den Commodore geschrieben worden. Einfachste Grafik – ja schon fast ASCII-Art. Für einen Old-School-Gamer wie mich aber irgendwie trotzdem, oder gerade deshalb?!, sympatisch.

Einfach gesagt: man steuert ein Männchen durch ein System von Gängen. Der Knackpunkt ist, dass man die Schwerkraft nach Belieben umkehren kann. Man kann bzw. muss also ständig zwischen „Auf-dem-Boden-laufen“ und „An-der-Decke-kleben“ hin- und herwechseln.

Hammerfight

Ob ich mich mit Hammerfight so richtig anfreunden kann, weiß ich noch nicht. Der erste Eindruck war etwas seltsam. Angefangen damit, dass die Maus im Fenster gefangen und die Schrift teils etwas klein und unleserlich ist.

Aber auch der Inhalt ist außergewöhlich: man steuert eine Art Helikopter (irgendwo habe ich die Beschreibung Steampunk-Helikopter gelesen, was es wohl recht gut trifft). An diesem Gerät hängt an einer Kette ein Felsen, den man nun gegen andere solche Fluggeräte schwingen muss. Naja, wie gesagt: mal schauen, ob ich damit viel Zeit verbringen werde…

And yet it moves

Was And yet it moves angeht, möchte ich gar nicht erst versuchen, das Spiel ordentlich zu beschreiben. Das scheint mir zu schwierig. Es handelt sich auf jeden Fall auch um ein Spiel mit Physik-Touch. Und es macht erst einmal einen super Eindruck, finde ich.

Zwar kämpfe ich derzeit noch mit Problemen, was die Grafik angeht (Zuckeln), aber das werde ich hoffentlich noch in den Griff bekommen.

Schaut euch einfach mal den Trailer auf der Game-Website an… Der macht schon Lust, würde ich sagen…

Steel Storm

Noch nicht angetestet…

Update: so, jetzt habe ich Steel Storm auch mal probegespielt. Es handelt sich um einen, hmm ich würde als Casual-Gamer sagen, 3rd-Person-Shooter. Man steuert eine Art Raumschiff, teils per Maus (Drehung, Schuss), teils mit der Tastatur (Fortbewegung) – und muss bestimmte Missionen erfüllen. Ich find’s durchweg gut umgesetzt. Also eine klare, nachträgliche Aufwertung des Bundles.

 

P.S.: mich macht es immer wieder froh, zu sehen, dass die Linux-User scheinbar am meisten „spenden“. Immerhin nach aktuellem Stand fast das 2,5-fache der Windows-User und fast das doppelte der Mac-User.


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1 Kommentare zu Humble Indie Bundle #3 verfügbar!

  1. Pingback: Aktuelle Bundles mit Linux-Spielen | ME and my U

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