Erste Schritte nach der Installation – Teil 3

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Für die heutigen „ersten Schritte“ habe ich nur ein paar Kleinigkeiten gesammelt, die relativ wenig Zeit in Anspruch nehmen sollten…

Datenplatten automatisch mounten

Meine Daten habe ich auf getrennten Partitionen bzw. Platten ausgelagert. Da wären zwei Partitionen namens Daten1 und Daten2, die ich beim Systemstart gerne automatisch eingehängt haben wollte.
Ohne zu sehr auf den organisatorischen Gedanken eingehen zu wollen: beides sind NTFS-Partitionen, da ich auch aus der Windows-Welt auf meine Daten zugreifen möchte. Daten2 ist außerdem eine Platte, zu der ich zusätzlich eine baugleiche, externe Platte besitze. Die dort gespeicherten, „heiligen“ Daten werden (un)regelmäßig auf die externe Platte gesichert. Auf das Sichern werde ich später noch eingehen. Daten1 ist eher ein Bereich für alles mögliche – eher wie ein temporärer Platz zu sehen.
Ok, um nun das automatische Mounten zu bewerkstelligen, trage ich folgende Zeilen in der Datei /etc/fstab ein:

/dev/sda4 /media/Daten1 ntfs user 0 0
/dev/sdb1 /media/Daten2 ntfs user 0 0

Wie man nun im einzelnen darauf kommt, was hier einzutragen ist – das würde hier wohl zu weit führen. Außerdem gibt es dafür sicherlich schon bessere How-Tos, als ich sie je schreiben könnte.
Nur so viel sei gesagt: mit folgendem Kommando können z.B. die Partitionen der Festplatte sda angezeigt werden:

sudo fdisk -l /dev/sda

Das hilft einem dabei, die Bezeichner der gewünschten Partition zu finden.
Ansonsten ist sicherlich die fstab-Wikiseite auf ubuntuusers.de ein guter Anlaufpunkt.

Orte „verbiegen“

Da ich, wie zuvor geschildert, meine Daten nicht im home liegen sondern ausgelagert habe, verbiege ich die „Orte“ jeweils auf die entsprechenden Verzeichnisse im Datenbereich.
Sieht man sich die Unterverzeichnisse des eigenen home-Verzeichnisses einmal an, entdeckt man da eben z.B. das Verzeichnis Musik. Um das umzubiegen, lösche ich zunächst das Verzeichnis und erstelle einen symbolischen Link mit dem Namen, der auf das Datenverzeichnis verweist.

cd ~
rm -r Musik
ln -s /media/Daten2/Audio/Musik Musik

Wichtig: mit rm -r wird das Verzeichnis ohne Vorwarnung gelöscht – auch dann, wenn da noch Daten drin sind!

LibreOffice Menüleiste

Mit Einführung von Unity besitzen die Anwendungen im Fenster normalerweise keine Menüleiste mehr. Stattdessen werden die im Gnome-Panel oben angezeigt – aus Gründen des Platzsparens.
LibreOffice bringt diese Eigenschaft seltsamerweise standardmäßig nicht mit. Der Effekt kann aber durch Installieren einer Erweiterung erreicht werden:

sudo apt-get install lo-menubar

Chat- und Nachrichtenkonten konfigurieren

Auf meiner Liste ist noch das Einrichten der Chat- und Nachrichtenkonten in Empathy und Gwibber genannt. Nachdem es hier zuvor immer wieder Probleme gab, gerade mit Facebook, wollte ich hierzu eigentlich auch etwas schreiben.
Allerdings hat bei der Einrichtung im Natty Release nun alles ohne Probleme funktioniert. Auch der Facebook-Chat läuft – ohne das Herumhantieren mit irgendwelchen Zertifikaten, was zuletzt die Probleme behoben hatte.
Deshalb fasse ich mich hier kurz und belasse das Thema erst einmal damit. Gegebenenfalls reiche ich hierzu noch etwas nach…

Die „erste Schritte“ Reihe wird natürlich noch weitergehen. ¡Hasta la próxima!


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