Indie Royale Summer Bundle mit drei Spielen für Linux

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Da ist man mal kurz im Urlaub und schon erscheint ein Indie Royale Bundle mit gleich drei Spielen für Linux-User – was sehr ungewöhnlich ist bisher.

Welche Spiele ihr als Piguine mit dem Summer Bundle bekommt und worum es dabei geht, werdet ihr im Folgenden erfahren…

Zunächst ein paar Worte dazu, wie Indie Royale funktioniert – für alle, die es noch nicht kennen:

  • Der Preis ist hier nicht ganz beliebig. Man muss einen Mindestpreis bezahlen (während ich hier schreibe, liegt der beispielsweise bei 4,58€).
  • Je mehr Leute das Bundle kaufen, desto mehr steigt der Mindestpreis.
  • Wer mehr als den Mindestpreis bezahlt, drückt so den Mindestpreis etwas herunter (für die anderen).
  • Natürlich läuft auch hier das Angebot nur eine begrenzte Zeit: das aktuelle Bundle läuft nun noch gut drei Tage.
  • Wichtig: meist sind die Spiele nicht für Linux geeignet! Unbedingt vor dem Kauf (kommender Bundles) auf die unterstützten Plattformen achten!

Gut, die Modalitäten sind geklärt. Dann also zum Inhalt des Summer Bundles…

Zunächst der Vollständigkeit halber: neben den hier im Detail besprochenen Spielen sind noch die folgenden Titel enthalten: Serious Sam 2, Gundemonium Recollection, GundeadliGne, Hitogata Happa, Acceleration of Suguri X-Edition, Air Mech.
Von den Non-Linux-Titeln ist sicher Air Mech der interessanteste – und laut WineHQ sollte das Spiel wohl auch per Wine laufen. Das kann ich selbst aber nicht sagen.

Harvest: Massive Encounter

Harvest: Massive Encounter

Die Spiele-Schmiede Oxeye (wir erinnern uns an den Mojam, bei wir Oxeye praktisch im selben Büro sahen, wie die Leute von Mojang) wird das Echtzeit-Strategie-Tower-Defense-Spiel Harvest: Massive Encounter zum Bundle beigesteuert. Von Tower-Defense ist zwar offiziell nirgends etwas zu lesen – das Genre ist aber wohl am ehesten passend.

Ein richtig tolles Spiel! Kurz erklärt: gegen Bezahlung von Credits kann der Spieler folgende Gebäude bauen:

  • Solarkraftwerke – wen wundert’s – erzeugen aus Sonne Strom bzw. Energie.
  • Energieknoten werden dazu verwendet, Energie weiterzuleiten.
  • Sammler werden in der Nähe von Felsen platziert. Sie erzeugen letztendlich aus den Gesteinen Credits.
  • Lasertürme dienen zur Abwehr gegen angreifende Aliens.
  • Raketensilos natürlich ebenfalls. Sie feuern nicht ganz so häufig und gezielt Raketen ab.

Der Clou ist nun, das für alles Energie benötigt wird. Setzt man beispielsweise eines der o.g. Teile in die Landschaft, muss es über die Zuleitung von Energie zunächst einmal fertiggestellt werden. Man muss sich also immer ein gutes Energie-Netz halten.

Wäre ja einfach, wenn da keine Aliens wären (im Creative-Modus kann man übrigens ohne Aliens – bzw. mit „Aliens bei Bedarf“ spielen). Was anfangs noch machbar aussieht, endet bei steigender Bedrohungsstufe gerne in der Katastrophe. Unmengen an Gegnern lassen einen schon mal verzweifeln.

Ok, wer’s noch nicht herausgehört hat: von mir eine klare Empfehlung. Das Spiel kostet sonst rund 8€.

Übrigens sind ggfs. abhängige Pakete manuell zu installieren – Informationen dazu findet ihr in der beiliegenden README-Datei. Wenn das Spiel dann immer noch nicht starten sollte, liegt es ggfs. daran, dass das Paket libjpeg62 ebenfalls noch installiert werden muss.

The Journey Down: Chapter One

The Journey Down: Chapter One

Im Adventure The Journey Down: Chapter One steuert man die beiden Haupt-Darsteller Bwana und Kito, die wohl zwar immer alles recht locker sehen, aber geradewegs in eine gefährliche Geschichte hineinrutschen. Es geht um die Suche nach einem „Journal“ (ein Buch), das zum Unterland (?, im englischen Original „Underland“) führt.

Grafisch ansprechend gestaltet – auch wenn die Figuren wegen der schwarzen Augen etwas seltsam aussehen. Soweit ich das vom kurzen Anspielen her beurteilen kann, ist auch die versprochene Prise Humor enthalten. Die ersten Rätsel ließen sich noch sehr einfach lösen – bleibt abzuwarten, ob sich der Schwierigkeitsgrad noch etwas hebt.

Dino Run SE

Dino Run SE

Bei Dino Run SE lässt man einen kleinen Raptoren rennen. Zu Beginn des Levels gibt es einen Meteor-Aufschlag und so droht einen dann der Welt-Untergang einzuholen. Also: rennen! Auf dem Weg sollte aber nicht vergessen werden, Eier zu sammeln und andere Punkt-bringende Dinge zu erledigen.

Grafisch mal wieder ein Retro-Game in Pixel-Optik – nicht schlecht. Auch der Sound lässt sich hören. Leider findet sich auch der Grund für die Linux-Fähigkeit schnell: Flash. Wieder ein Plus ist die Multiplayer-Unterstützung, wozu man sich einen Spiel-Account anlegen muss.


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