ASEPRITE: Performance-Problem bei Unity und Gnome Shell umgehen

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Vor rund zwei Monaten habe ich hier das nette, kleine Pixel-Tool ASEPRITE vorgestellt. Leider gab es unter Unity und Gnome 3 Performance-Probleme der gröberen Art, die die Benutzung des Programms ohne Tricks unmöglich machen.

Nun wurde im Bugtracking-System des Projekts ein neuer Workaround gepostet, der die bisherige Variante (Unity kurzzeitig deaktivieren) um Längen schlägt…

Um ASEPRITE zu starten, öffnet man demnach erst einmal das tty1 – was über die Tastenkombination STRG+ALT+F1 funktioniert. Dann meldet man sich natürlich an diesem TTY an und führt dann folgenden Befehl aus:

xinit aseprite -- :1

Dabei geht der Befehl natürlich davon aus, dass das Binary aseprite im PATH liegt.

So wird ASEPRITE am Fenstermanager vorbei gestartet. Mit STRG+ALT+F7 gelangt man, wie gewohnt, zurück zum Fenstermanager (Unity, Gnome). Und um von dort (oder von einem TTY) zu ASEPRITE zu wechseln betätigt man die Tastenkombination STRG+ALT+F8.

Schöner wäre es natürlich, wenn der Fehler behoben wäre, aber mit diesem Workaround kann ich schon recht gut leben. Wobei ich ASEPRITE sowieso hauptsächlich unter Ubuntu Studio bzw. XFCE benutze… ohne Performance-Probleme…


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5 Kommentare zu ASEPRITE: Performance-Problem bei Unity und Gnome Shell umgehen

  1. Pingback: ASEPRITE (Allegro Sprite Editor) | ME and my U

  2. Kommentar von omni
    8. Mai 2012, 22:49 Uhr.

    Geht übrigens mit allen Anwendungen. Einige Spiele laufen z.B. so auch besser. Und man hat weniger Probleme mit den ganzen Gnome/KDE Hotkeys.

  3. Kommentar von Daria
    8. Mai 2012, 23:27 Uhr.

    danke, hab nie was ASEPRITE gehört, aber jetzt weis ich wie man programme um fenstermanager herum an einen extra display starten kann.

  4. Kommentar von postlet
    5. Juni 2012, 23:18 Uhr.

    Ich habe ASEPRITE 0.9.2 im Moment mit Ubuntu 12.04 unter Xfce laufen und die CPU-Auslastung des Xservers ist auch mit diesen Voraussetzungen unverhältnismäßig hoch. Ursache dafür ist der „ScreenScaler“, den das Programm standardmäßig verwendet um die Auflösung des Programms künstlich zu verringern – also einen Pixel als 4 darzustellen. Setzt man in der ~/.asepriterc stattdessen „ScreenScale = 1″, läuft das Programm erwartungsgemäß flüssig ohne Spitzen bei der CPU-Auslastung.

    • Kommentar von Gerald
      6. Juni 2012, 07:19 Uhr.

      Super, danke dir für den Hinweis. Dass ASEPRITE auch unter Xfce kein besonders genügsames Progrämmchen ist, ist mir zwar aufgefallen. Es lief aber doch ohne Beeinträchtigung. Aber wenn man die Last senken kann – um so besser. Ich werd’s mal ausprobieren…
      P.S.: ich sehe gerade: da gab’s ja auch einen Eintrag im Bugreport. Bin erst jetzt beim Sichten meiner nächtlich eingetrudelten Mails drauf gestoßen.

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